2012 - Galerie Sievi



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2012

Aktuelles > Ausstellungen

//November - Dezember 2012

"Nocturne"


Malerei - Mischtechniken - Pastelle

Nora Blaj, Marie Javouhey,
Steffa Reis

Vernissage am 16.November
um 19 Uhr


musikalische Umrahmung
Tatjana Pavlenko / Violine

Die künstlerischen Positionen der Künstlerinnen sind unterschiedlich, aber eine unglaubliche Schöpfungskraft steht hinter jeder Position.

Die Farben sind Mittel, mit deren Hilfe das künstlerische Innenleben in Phantasieformen
umgesetzt wird.

//September - Oktober 2012

"Weitsicht"


Malerei und  Aquarelle

Dietmar-Robert Schröter

Vernissage am 31.August,
um 19 Uhr


musikalische Umrahmung
Anne-Christin Schwarz / Violoncello

Dietmar–Robert Schröter schafft mit seiner Malerei, Werke von hoher emotionaler Intensität und Strahlkraft: es sind wahrhaft Energie-Wände, die den Betrachter bereichern und begeistern können. In den Bildern erkennt man Landschaftsräume, Tiefe, Weite, Abgründe, Licht und Finsternis, Fruchtbarkeit und Ödnis, Idylle neben Chaos: einprägsam und  überwältigend durch Vehemenz und Stärke des Ausdrucks. Uns begegnet eine große Spannweite künstlerischer Verfahren. Dabei kann man im Oeuvre auch Brüche spüren – sicher eine Folge einer forschenden und  experimentierenden Auseinandersetzung mit der umgebenden Wirklichkeit und mit sich selbst.

Dr. Gerd Busse





//August 2012


Holzschnitte, Übermalungen, Zeichnungen

Gert Fabritius

09. - 25. August 2012

Gert Fabritius
Gewiss ist nur: Fabritius

Kunst ist Ausdruck tief empfundener Leidenschaften und Visionen, die er mit Hilfe kulturell längst etablierter Chiffren und Symbolen zu eigenen Mythologien verbindet Die augenzwinkernde Distanz zu sich selbst," die meine Gedankengänge auf das Absurde zuführt, bannt die Gefahr rhetorischer Leere, die bei den häufigen Anspielungen auf Literatur und Kunst, deren Meister und Mythen nicht von der Hand zu weisen ist.


Wenn schon scheitern' dann immer besser und leichter scheitern, das bleibt Kunst- und Lebensmotto eines Künstlers, der sich in seinem Schaffen dem Humanen in seiner Grundsätzlichkeit verschrieben hat, dem Leben zwischen Bangen, Hoffen, Zagen mit all seiner Erfüllung und seinem Scheitern.

Nehmt euch, auch mich und meine Kunst nicht so ernst gibt das Tagebuch (15. März 2009), dem der es durchblättert, mit auf den Weg. Und bei der künstlerischen Selbstbetrachtung paraphrasiert er dann noch Salomo:

Der Gerechte erbarmt sich seines [mythologischen] Viehes.
(Irmgard Sedler - 10.Juli 2009)




//Februar 2012

"Menschenbilder"


Ausstellung

Gudrun Sailer
Plastik und Bilder


17. Februar - 31. März 2012

Gudrun Sailer

Köpfe, kraftvoll, sinnlich bis verschlossen, zeigen keine Porträts und dennoch kann man sich wieder erkennen. Figuren, deren Oberflächen matt, rau, auch gebrochen daher kommen, deren Inneres aber warmherzig mit dem Alltag ringt, Menschen, geprägt durch ihre Erfahrungen, in Auseinandersetzung, emotional und doch bei sich, sind es, welche Gudrun Sailer interessieren. Im Plastischen wie in ihren Bildern zeigt sie Verbindungen und Abstand im Zwischenmenschlichen.


Natürliche Farben, zurückhaltend, erdig im Kontrast zu schroffen Kanten oder scheinbar selbstständig fließenden Linien beschreiben stille Begegnungen, laden ein, sich wieder zu finden. Das Fragmentarische in der Form steht als Gleichnis für die begrenzte Wahrnehmung, die ständige Veränderung im Leben und lässt dem Betrachter Raum für seinen eigenen Bezug.


Gudrun Sailer hat an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle/S studiert, lebt und arbeitet seit 1991 in Eberswalde. Erst kürzlich wurde im Foyer es BCRT der Charite` im Wedding ihre Plastik "Miteinander" eingeweiht. Die Galerie Sievi zeigt Terrakotten, dazu Collagen und Bilder, deren Zeichensprache die Plastiken ergänzt, ja verstärkt.





//Janaur 2012

"Farbimpressionen"


Ausstellung

Yvon Labarre
"Bretonische Landschaften" Norman Gebauer
"Leichtes Herz, richtige Pfade"


21. Januar - 10. Februar 2012

Yvon Labarre

Seine bretonischen Landschaften zeigen niemals Menschen, lassen aber doch die jahrhundertealte Tradition seiner Heimat erkennen, Generationen haben die Erde bearbeitet, leere Boote warten am Ufer, Häuser lassen ihre unsichtbaren Bewohner ahnen.


Norman Gebauer
Über Abstraktion und Informel ist der Künstler wieder zur Figuration gelangt, zu einer Figuration, in der Bildelemente aus den verschiedensten Wahrnehmungs- und Vorstellungs- ebenen, durch Gleichzeitigkeit und Dauer zur Einheit verschmolzen, in einer sich selbst genügenden Malerei aufgehen. Der Malprozess selbst als ein Denken und Handeln ohne Gegenstand bringt die Figuration erst hervor, erlaubt ihre Materialisierung - eine aktuelle, der mutmaßlichen Beschaffenheit unseres Denkens und Empfindens nahekommende malerische Konzeption, dem Surrealismus zwar verwandt, aber ohne dessen intellektuell-programmatischen Dogmen, eine Bildsprache der Synthese, der angestrebten Einheit von Innen und Außen.

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