Detlef Olschewski - Galerie Sievi



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Detlef Olschewski

Künstler


» Biografie «


1951
Geboren in Neuenhagen bei Berlin.

1976 - 1978
Abendstudium Malerei an der Kunsthochschule Berlin - Weißensee.

1979 - 1981
Kulturakademie Berlin.

1992 - 1994
Werkvertrag der Künstlerförderung Berlin.

1995
Mitglied im Verein Berliner Künstler.

1995
Stipendium der Stiftung Kulturfonds, Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop.

1997
Mitglied von XYLON, Deutsche Sektion.

1998
Stipendium Maison d'artiste de la Grande Vigne, Dinan, Frankreich.



Einzelausstellungen (Auswahl):

1998
Essenheimer Kunstverein e.V., Kunstforum Rheinhessen.

1999
Galerie Fuchstal, Fuchstal - Leeder, Bayern.
Galerie Gruber, Krems, Österreich.

2000
Hahn - Meitner - Institut, Berlin.

2001
Galerie Sievi, Berlin.
Frederikshavn Kunstmuseum, Frederikshavn, Dänemark.

2002
Galerie Petra Lange, Berlin.

2003
Museum Kloster Zinna, Brandenburg.

2004
Galerie Sievi, Berlin.
Galerei 100, Berlin.

2005
Kommunale Galerie, Berlin - Wilmersdorf.
Galerie Petra Lange, Berlin.



Ausstellungsbeteiligung:

1999
Kunstmesse Düsseldorf.

2000
XYLON - Museum + Werkstätten, Schloss Schwetzingen.
Turmgalerie der Orangerie in Potsdam Sanssouci.
International Print Triennial Cracow 2000, Krakau, Polen.

2001
Art Innsbruck, Österreich.
Frankfurter Buchmesse.
Galerie im Alten Rathaus, Fürstenwalde.

2002
Museum Zamkowew Malborku, Malbork, Polen.
Palais am Festungsgraben, Berlin.

2003
Musée Pierre Noel, Saint-Dié-des-Vosges, Frankreich.
Fukumitsu Art Museum, Japan.
Kyoto Seika University, Japan.

2005
Städtisches Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen.
Gewerbemuseum Winterthur, Schweiz.
Niederösterreichisches Dokumentationszentrum
für Moderne Kunst St.Pölten, Österreich.

2006
Neue Sächsische Galerie, Chemnitz.
XYLON - Museum + Werkstätten, Schloss Schwetzingen.


» Ensemble freier Formen «

In der Konstellation von großzügiger Form und filigranem Liniengeflecht artikulieren sich die Arbeiten von Detlef Olschewski. Insbesondere in den Zeichnungen ist die konsequente Ausrichtung darauf zu finden.

In den farbigen Flächen, die warmtonig oder mit kühler Nuance zu schweben scheinen, verdichtet sich das lineare Geflecht zu einer zeichnerischen Struktur. Sie bietet Freiraum der Entdeckung für Gegenständliches oder Figuratives. Die Assoziationsweite lässt zu, mehr abstrakte Formen und ihr Zusammenspiel auf der Bildfläche zu finden, denn eine dingliche Beschreibung auf dem Format. Charakteristisch ist ein ruhegebendes Befinden der gestalteten Bildteile. Dennoch weist dies den Charakter von Bewegung aus, durch geschwungene Linien, übereinanderliegende Farbflächen, schwebende geometrische Formteile, die allesamt atmosphärisch einen mentalen Raum suggerieren.

Im Prozedere des langwierigen Machens entsteht eine Verdichtung des ästhetischen Gestaltens, das von der Anmut des Meisterhaften gekennzeichnet ist. Im Herantasten, im feinsinnigen Setzen der Farben und Lineaturen wächst das Ensemble freier Formen, die sich wiederum unter dem Blick kompositorischer Strenge konkretisieren. Akzentuiert durch die Intensität einer singulären Farbigkeit und im behutsamen Duktus zueinander entsteht so ein Bildganzes, das zum Verweilen im Sehen einlädt.

Dr. Petra Lange; Berlin, 2007





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