Stefan Wehmeier - Galerie Sievi



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Stefan Wehmeier

Künstler

» Biografie «

1955
In Köln geboren.

1973 - 1976
Lehre als Kunstschmied in München.

1979
Bühnenbildhospitanz am Theater in Bremen.

1980 - 1983
Studium an der Akademie für das Graphische Gewerbe München.

1992
Stipendium der Prinzregent - Luipold - Stiftung, München.
Arbeitsstipendium der Stiftung Kulturfonds Berlin, im Künstlerhaus Schloß Wiepersdorf.

1993
Arbeitsstipendium zum Mürzkraft - Symposium in Kindberg, Österreich.

1997
Leitung der Radierwerkstatt im Kloster Fürstenfeld.

1999
Arbeitsstipendium im Kunstraum De Overslag, Eindhoven, Niederlande.

2000 - 2001
Atelierförderprogramm für bildende Künstler der bayerischen Staatsregierung, München.

2003 - 2004
Internationales Künstlerpleinair in Mirabel, Frankreich.

2004 - 2006
Internationales Künstlerpleinair in Csongrad, Ungarn.

2006 - 2008
Atelierförderprogramm der Landeshauptstadt, München.

2009
Kunstpreis des Landkreises Fürstenfeldbruck.

seit 1983
zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.

seit 1992
Symposien und Plein-Air-Aufenthalte in
Deutschland, Österreich, Frankreich, Ungarn,
Kroatien, Rumänien und Serbien.

Heute lebt und arbeitet Stefan Wehmeier in Olching und München.


» Farblandschaften «


Fast alle Arbeiten Stefan Wehmeiers wirken zunächst wie gestisch - spontane Zeugnisse erlebter Natureindrücke. Abstrakte Felsformationen, Erdverschiebungen, wucherndes Wurzelwerk, Geäst, rissige Oberflächen, Aufwölbungen oder Aushöhlungen werden formal gebannt und neu interpretiert. Landschaftliche Bezüge sind spürbar, ohne dass Wehmeier eine konkrete Gegenständlichkeit vorgibt. Bei seinen Farblandschaften steht nicht im Vordergrund, das Gesehene statisch - stagnierend in Form einer Momentaufnahme einzufangen, sondern Natur in ihrer Lebendigkeit, Vielfältigkeit und unberechenbaren Veränderung malerisch - intuitiv zu erfassen. Es geht also weniger um eine Präsentation der Dinge in ihrer konkreten Wirklichkeit, sondern, vielmehr um die Möglichkeit in einem höheren Maße Raumstaffelung und Vielschichtigkeit innerhalb eines autonomen Bildwerks zu erreichen. Das Ergebnis ist ein malerisch - ästhetisch geschaffener abstrakter Raum, der als solcher wieder so wirklich scheint wie die Natur.

Dr. Pia Dornacher





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