Ulrich Kellermann - Galerie Sievi



Direkt zum Seiteninhalt

Ulrich Kellermann

Künstler

Ulrich Kellermann - Maler

1959                Geboren in Passau
1984-1990        Studium der freien Malerei an der Akademie der bildenden Künste München bei Prof. Tröger
1990                Abschluss an der Akademie der bildenden Künste München mit Diplom und dem Titel Meisterschüler, DAAD - Stipendium für Antwerpen, Belgien
1992               Lebt in Berlin
1987 2011       Einzelausstellung Otto-Galerie München ART MÜNCHEN Ausstellung Galerie im Kloster, Ribnitz-Damgarten
2013               Ausstellung Galerie Kunst im blauen Haus, Frankfurt
2013
2014
2014
2014
2015





Einzelausstellung LEUTE UND LAND Galerie Michaela Helfrich,
Berlin
Licht und Toninstallation TOR ZUR PROVINZ und HEIMATFENSTER mit Gudrun Sailer und Ivan Bartsch für das Filmfest PROVINZIALE 11 in Eberswalde
Gruppenausstellung Kunststiftung Starke Berlin
Einzelausstellung Kunstverein Cundelfingen, HOUSE ON EARTH 

» Ensemble freier Formen «

In der Konstellation von großzügiger Form und filigranem Liniengeflecht artikulieren sich die Arbeiten von Detlef Olschewski. Insbesondere in den Zeichnungen ist die konsequente Ausrichtung darauf zu finden.

In den farbigen Flächen, die warmtonig oder mit kühler Nuance zu schweben scheinen, verdichtet sich das lineare Geflecht zu einer zeichnerischen Struktur. Sie bietet Freiraum der Entdeckung für Gegenständliches oder Figuratives. Die Assoziationsweite lässt zu, mehr abstrakte Formen und ihr Zusammenspiel auf der Bildfläche zu finden, denn eine dingliche Beschreibung auf dem Format. Charakteristisch ist ein ruhegebendes Befinden der gestalteten Bildteile. Dennoch weist dies den Charakter von Bewegung aus, durch geschwungene Linien, übereinanderliegende Farbflächen, schwebende geometrische Formteile, die allesamt atmosphärisch einen mentalen Raum suggerieren.

Im Prozedere des langwierigen Machens entsteht eine Verdichtung des ästhetischen Gestaltens, das von der Anmut des Meisterhaften gekennzeichnet ist. Im Herantasten, im feinsinnigen Setzen der Farben und Lineaturen wächst das Ensemble freier Formen, die sich wiederum unter dem Blick kompositorischer Strenge konkretisieren. Akzentuiert durch die Intensität einer singulären Farbigkeit und im behutsamen Duktus zueinander entsteht so ein Bildganzes, das zum Verweilen im Sehen einlädt.

Dr. Petra Lange; Berlin, 2007





Zurück zum Seiteninhalt